Was wäre, wenn Goethe bloggen würde. Wären dann alle Blogs Literatur?
Mit dieser Frage könnte man bestimmt zahlreiche Kulturseiten deutscher Blätter quälen, die wiederum mit gigantischen Bleiwüsten ihre Leser quälen würden. Falls die das überhaupt lesen. Aber scheinbar wird immer noch gerne gelesen, ob Blogger dem Journalismus Konkurrenz machen, ja ihn in seinen Grundfesten erschüttern. Tun sie es? Tun sie es nicht?
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In den letzten Wochen hatte ich wenig Anstöße verspürt neue Texte zu Krisen zu schreiben. Das lag daran, dass ich einige Tage in Istanbul an einem Medienkongress teilnahm und zugleich verwundert und irritiert über diese Boomtown war.
Hätte man die wirtschaftliche Basis, die Voraussetzungen, die in Deutschland herrschen, was könnte man da alles in diesem Land der Gegensätze schaffen, erfährt man. Aber auch trotz Bürokratie, über die viel geschimpft wird, herrscht eine Dynamik, wie ich sie in Deutschalnd nicht einmal während der heißen Zeit des Neuen Marktes erlebt habe.
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